Psychotherapeutische Praxis

Praxisadresse:
Hartkirchweg 69b
img sd co08D-79111 Freiburg i.Br.
Tel.: 0761-4000699
www.hallo-kolibri.de
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Sprechzeiten:
Nach telefonischer Vereinbarung.

Meine persönliche Art der Psychotherapie:
Ist ein integrativer Ansatz verschiedener Aus-/und Weiterbildungen seit 1997 bis heute, in dem ich Elemente aus der Tiefenpsychologie, Gestalt, Transpersonaler Psychologie, Clown-/Bühnen-/Improvisationsarbeit, systemischer Aufstellungsarbeit (nach B. Hellinger) und Schwertpraxis miteinander verbunden habe.  

 

 

Psychotherapie bei:
→ Schwierigen Gefühlen (z.B. Scham, Schuldgefühle, Hoffnungslosigkeit, Resignation, Ängste, Verzwieflung, Selbstmordgedanken, Nicht-fühlen, Einsamkeit, Verlassenheit)
→ Problemen in (Partner-)Beziehungen
→ Sozialem Rückzug
→ Beruflichen Schwierigkeiten
→ Versagensängste, Selbstwertzweifel
→ Todesangst oder Angst vor dem Verrückt-werden
→ Spirituelle Krisen, Sinnkrisen

Psychotherapie ist bei mir natürlich auch möglich hinsichtlich bekannter/diagnostizierter psychischer Diagnosen wie Depression, Angststörungen, manisch-depressiver Störungen, Zwangsstörungen, Persönlichkeits- und Anpassungsstörungen und bei Psychosen bzw. psychoseartigen Zuständen. Bei Essstörungen, Panikstörung und Zwangssymptomen ist oft eine Verhaltenstherapie zuvor sinnvoll. Wichtig ist zu wissen, dass diese Diagnosen hauptsächlich zum besseren Ausstausch und Verstehen von Psychiatern, Psychotherapeuten und Wissenschaftlern untereinander geschaffen worden sind. Es sind Kategorien und Einteilungen, die derzeit gültig sind, die sich jedoch über die Jahre hinweg stetig verändern und die vor allem abhängig von Kultur und derzeitigem Bewusstseinsstand der Wissenschaft sind. Diese Diagnosen sind für die Betroffenen hilfreich hinsichtlich Krankschreibung und Bewilligung von Krankenkassenleistungen und auch hinsichtlich einem ersten orientierenden Einordnen/Verstehen, aber nicht so hilfreich hinsichtlich wesentlicher Fragen, die die Menschen darin häufig beschäftigen: Was für tiefere Zusammenhänge gibt es, was geht wirklich in mir vor, welchen Sinn hat das Ganze, gibt es einen Ausweg usw..
Psychopharmaka stehe ich zurückhaltend gegenüber:  Aus meiner Sicht lindern sie Symptome und reduzieren die Wahrnehmung von Gefühlen. Sie bewirken jedoch keine Heilung im engeren Sinne, blockieren oft den inneren emotionalen Prozess. Sie einzusetzen kann aber vorübergehend hilfreich sein; falls in Betracht kommend, immer in achtsamer Absprache mit dem Klienten.

 

Mein Selbstverständnis als Psychotherapeut:

Ich gehe davon aus, dass ...

... jeder Mensch nach Frieden und innerem Glück strebt.

... jeder Mensch in seinem Wesenskern neugierig und sozial orientiert ist.

... in jedem von uns eine tiefe Weisheit innewohnt, die weiss, wohin der eigene Weg im Leben geht. Diese Weisheit steht in enger Verbindung mit Körperbewusstheit, Wahrnehmung von Gefühlen und Intuition.

... wirkliche Zufriedenheit im Leben auch und vor allem davon abhängt, wie sehr ich in meinen wesentlichen Grundbedürfnissen satt bin: Verbundenheit (z.B. Partnerschaft), Selbstbestimmung (Ich bin Ich; was bewirke ich im Leben; was ist meine Aufgabe, wofür "brenne" ich), Selbstannahme, körperliches Wohlbefinden, Zugehörigkeit/Identität (zu einer Gruppe, Freunde), Suche nach Sinn und Spiritualität.

... "Psychische Erkrankungen" viel damit zu tun haben, dass wichtige Grundbedürfnisse früher nicht erfüllt wurden und heute immer noch nicht oder nur unzureichend erfüllt werden.

... psychotherapeutische Arbeit im Wesentlichen dazu dient, Bewusstheit zu schaffen und innere (unbewusste) Blockaden in ihrer Tiefe zu verstehen und anzunehmen, bevor ich sie wirklich loslassen kann.

... "Verrückt-sein" und "Normal-sein" fliessend ineinander übergehen. Je länger ich praktiziere, desto mehr gehe ich davon aus, dass es letztlich (auf einer tiefen Ebene) so etwas wie "psychisch krank" nicht gibt. Wohl aber ein Unglücklich-sein und misslingende Strategien im Umgang mit sich im Innen und mit der Aussenwelt.

... die primären Gefühle (Wut, Trauer/Schmerz, Angst, Freude), der Körper und die Bewusstheit die wichtigsten Freunde auf dem inneren Weg zu mir, zu meinem Herzen, zum mir Wesentlichen sind.

... der Verstand nicht immer alles verstehen (und kontrollieren) muss. Innere Heilungsprozesse verlaufen zumeist anders als geplant und enthüllen ihren tieferen Sinn erst im Nachhinein. 

... wir eingebunden sind in etwas Grösseres Ganzes: So, wie Atome Teile von Molekülen sind, Moleküle Teile von einem Organ, Organe Teile unseres Körpers, unser Körper Teil unserer Bewusstheit, so sind wir Teil einer Familie mit den Ahnen, diese wiederum Teil unseres Volkes, unserer Kultur usw. Alles bedingt sich, wechselwirkt miteinander und ist letztlich eingebettet in etwas Grösseres, manche sagen in das Göttliche.

 

Die Arbeit im "Hier und Jetzt", an Schwierigkeiten oder Fragestellungen aus dem Alltag heute ist mir wesentlich: Alle Lebenserfahrungen, gute wie schlechte, auch Traumen aus der Vergangenheit, positive und schwierige langwierige Beziehungserfahrungen (mit Eltern, PartnerInnen etc.) haben uns - ob wir wollen oder nicht - geprägt, und wirken sich auf die Gegenwart aus. In der Gegenwart liegt zugleich auch die Lösung verborgen, oft zunächst nicht so ohne weiteres zugänglich. Schwierige Erfahrungen, die nicht innerlich befriedigend abgeschlossen werden konnten, blockieren uns heute im Alltag, verhindern (uns oft nicht bewusst), dass wir im Leben satt werden an unseren Bedürfnissen. Vergangenes kann heute nicht mehr "heil" (i.S. von rückgängig) gemacht werden, aber über das Bewusst-werden, Fühlen, Erleben und zuletzt tieferem Verstehen der alten Verletzungen im geschützten Raum einer Psychotherapie kommt blockierte Energie (über die Emotionen und den Körper) heute in Fluss und neue Möglichkeiten tauchen auf. Neue Möglichkeiten, die über die Integration in den Alltag uns und unsere Beziehungen verändern und erfüllter machen.

Dabei unterstütze ich Sie gerne. Mit Mitgefühl, Geduld, meiner Erfahrung und meinem Wissen, einem Konfrontieren im richtigen Moment und Humor. 

 

 

Warum „transpersonale“ Psychotherapie, was ist das?
In kurzen Worten gesagt: In der üblichen Psychotherapie geht es – grob vereinfacht auf diesen Aspekt - um das „Ich“ und seine Lebensgeschichte (d.h. vom Zeitpunkt der Geburt bis heute), um die Beziehung dieses „Ich`s“ zu seiner Umwelt sowie die jeweilige aktuelle Lebenssituation. Die Transpersonale Psychotherapie hat diese Dimension und dieses Verständnis auch, der Schwerpunkt der therapeutischen Arbeit liegt zumeist auch hier.
Gelegentlich haben Menschen jedoch Erlebnisse, die sich nicht so ohne weiteres in diesen Rahmen einordnen lassen. Die Transpersonale Psychologie nennt dies die sogenannte transpersonale (oder auch spirituelle) Dimension. Darunter einzuordnen sind z.B. Nah-Todes-Erlebnisse, Wiedergeburtserleben, Begegnungen mit Engeln/Lichtwesen/Gottheiten/Dämonen aus verschiedenen Kulturen, Veränderte Wahrnehmungen von Raum und Zeit, veränderte Wahrnehmungen der „normalen“ Realität (z.B. Energiefelder/Aura um Menschen, Tiere, Pflanzen usw.), mystische Einheitserlebnisse und Erfahrungen des kosmischen Bewusstseins, Identifikationen (mit Tieren, Pflanzen, anderen Menschen), Kundalini-Erfahrungen, Besuche anderer Universen, Erfahrungen früherer Leben/Inkarnationen und vieles mehr. Diese Erfahrungen relativieren unser „Ego“ und stellen es in ein größeres Ganzes (wenn diese Erfahrungen in uns gut integriert werden können).
Die transpersonale Psychotherapie bezieht - im Gegensatz zur klassischen Psychotherapie -  die Auswirkungen derartiger Erfahrungen aus dem transpersonalen Bereich mit ein.
Es macht einen wichtigen Unterschied für den Betroffenen, ob er auf Menschen trifft, die solche Phänomene verstehen und ihn unterstützen, darin (und wieder hinaus) einen Weg zu finden.

Wer sich für weitergehende Aspekte der Transpersonalen Psychologie interessiert, wird in der angegebenen Literatur (siehe unter Holotropes Atmen auf dieser Website) fündig.